Lotto hilft Hessen und dem SVWW
Burnout – Bewusstsein Schaffen, Veränderung bewirken
Der SV Wehen Wiesbaden und Lotto Hessen waren gestern Abend gemeinsam angetreten, um zusammen die Burnout-Erkrankung zu enttabuisieren und, wie es in der Einladung angekündigt war, „Bewusstsein schaffen und Veränderungen bewirken“. Dafür brachten die Partner ein sechsköpfiges, hochkarätiges Podium zusammen, die über Das Burnout-Syndrom, die Risiken und die Prävention diskutierten. Der Einladung zu dem Partner-Event waren über 50 Unternehmensvertreter gefolgt, die den Schilderungen und Ausführungen gespannt zuhörten. Auf dem Podium saßen neben Dr. Georg Sundermann, Geschäftsführer von Lotto Hessen, die ehemalige Fußball-Nationalspielerin Sarah Günther, Sport-Psychotherapeutin Suzanna Maric, Fußball-Trainer Günter Wegmann, Leiter des Olympia-Stützpunktes Hessen, Manfred Werner und Wolfgang Gräf, SVWW-Geschäftsführer.
In seinen Eröffnungsworten machte Dr. Sundermann deutlich, warum sich Lotto Hessen mit dem Thema Burnout beschäftigt: „Wir müssen es gemeinsam schaffen, Themen wie Burnout, die in der Mitte der Gesellschaft stattfinden, aus der Tabu-Ecke herauszubekommen und in den öffentlichen Fokus zu rücken. Der SV Wehen Wiesbaden und Lotto hilft Hessen sind dafür prädestinierte Partner.“
Beeindruckend waren im folgenden insbesondere die Schilderungen der ehemaligen Europameisterin Sarah Günther, die während ihrer aktiven Zeit selbst am Burnout erkrankte. Ihr damaliger Trainer, Günter Wegmann, brachte sie dann mit der ebenfalls auf dem Podium vertretenen Suzanna Maric zusammen, die der Fußballerin beim Weg aus dem Burnout half.
Die Diskussion schloss mit eindringlichen Appellen aller, dass jeder in seinem Bereich und für sich selbst die Augen öffnen solle. „Burnout ist ein schleichender Prozess. Daher ist eine genaue Beobachtung der Mitarbeiter, Freunde und Kollegen ebenso wichtig wie die Beachtung der eigenen Verfassung“, sagte SVWW-Geschäftsführer Wolfgang Gräf.
Nach dem offiziellen Teil wurden die Podiumsgäste von den SVWW-Partnern mit weiteren Fragen bestürmt, die alle gerne beantworteten.