Mit Kampf und Wille zum Sieg
JSG Aarbergen vs. SVWW U16 1:5 (1:1)
Einen wichtigen Dreier konnte die SVWW-U16 am Samstag in Aarbergen einfahren. Verschiedene Umstände machten die Vorbereitung auf das Spiel in Aarbergen schwierig. Aus disziplinarischen Gründen wurden unter der Woche die Spieler Yassin Sariano und Ilias Soultani für vier Wochen vom Trainings- und Spielbetrieb freigestellt. Des Weiteren mussten wir verletzungsbedingt auf zwei weitere Spieler verzichten. Zum einen auf Timur Gümüs, der mit einer Zerrung ausfiel und zum anderen auf Stammtorwart Marco Schäfer, der sich im Training einen Teilabriss des Kreuzbandes zuzog.
Neben der personellen Schwächung war es jedoch vor allem die harte Gangart von Aarbergen, die den SVWW-Kickern zu schaffen machte. Die U16 war in Hälfte eins nicht bereit die Zweikampfhärte ihres Gegners anzunehmen. Folgerichtig konnte Aarbergen in Minute 20 mit 1:0 in Führung gehen. Die frühe Einwechslung von Sahin Acar in Minute 25, sowie die damit verbundene taktische Umstellung, sorgte dann in Hälfte eins zumindest für den einen oder anderen Entlastungsangriff.
Sahin Acar war es dann auch, der mit dem Pausenpfiff durch eine schöne Einzelaktion die Vorlage für Kapitän Atakan Biskin zum 1:1 gab.
„In der Halbzeit haben wir uns fest vorgenommen, den Kampf anzunehmen und das Spiel zu gewinnen. Jeder Spieler war bereit, alles dafür zu geben, dass am Ende die fußballerisch bessere Mannschaft auch als Sieger vom Platz geht.“, so Trainer Alexander Pommerehnck.
Nach einer kurzen Drangphase von Aarbergen zu Beginn der 2. Hälfte, bei der U17 Torwart Mathias Bach zweimal glänzend parierte, drehte die SVWW-U16 dann richtig auf. Mit schnellen Kombinationen erspielten sie sich eine Torchance nach der anderen. In der 50. Minute erzielte Christoper Weber die wichtige 2:1 Führung. Nur eine Minute nach seiner Einwechslung setzte Yekta Mutlu mit dem 3:1 in Minute 61 noch einen drauf. Der ab der 60. Minute als Spitze agierende Marco Wagner krönte seine starke Leistung mit einem Doppelpack zum 4 bzw. 5:1 (65. / 78. min).
Mit dem Siegeswillen und der Leidenschaft, die das Team gegen die Jahrgangsälteren an den Tag gelegt hat, ist in dieser Saison noch viel möglich.