Eliteschule des Fußballs
Optimierte Verzahnung von leistungsorientiertem Fußball und Schule
Nur wenn der Spagat zwischen den schulischen und sportlichen Anforderungen gelingt, können wir ruhigen Gewissens die Jugendlichen fördern und zum Hochleistungssport begleiten. Das muss Anspruch und zugleich Ansatzpunkt unserer Philosophie sein.
Die Trainingseinheiten werden durch einen Vertreter der Schule und dem Koordinator des Aufbaubereiches des SVWW geleitet. Beide Trainer sind im Besitz der A-Lizenz. Die sportlichen Schwerpunkte werden in abgestimmter Kommunikation meist block/monatsweise trainiert.
Dadurch, dass sich beide Schulen mit der Einrichtung spezieller Sportklassen den Anforderungen der Elite-Schule ausdrücklich stellen, haben die Schüler dieser Klassen in der Elly-Heuss 4 Stunden, in der Werner-von-Siemens-Realschule 3 Stunden Sport.
Durch günstige Positionierung in der Stundentafel fällt somit maximal eine Stunde Regelunterricht aus, jedoch, durch Absprache geregelt, nie ein Hauptfach. Dennoch erhalten schwächere Schüler in der Schule Nachführunterricht und spezielle Nachhilfe in den Hauptfächern Mathe, Deutsch und Englisch.
Ziele für die Kooperation mit der „Elite-Schule des Fußballs“ können wie folgt zusammengefasst werden:
- Optimierte Verzahnung von leistungsorientiertem Fußball und Schule
- Optimale Koordination von schulischen und sportlichen Anforderungen
- Hilfestellung zur Bewältigung der Doppelbelastung Schule und Fußball
- Duale Ausbildung: Die Spieler des SVWW sollen in eine hochwertige fußballerische Ausbildung erhalten, aber gleichzeitig ihre angestrebten Ziele in der Schule und im Beruf erreichen.
- Leistungsorientierte Talentförderung im Verbund mit der Fußball-Talentförderung Wiesbaden und dem Kooperationspartner Schulfußballzentrum Wiesbaden (Elly-Heuss-Schule) in den Klassenstufen 5-10.
- Persönlichkeitsentwicklung und die sozialen Projekte des SVWW
Zur Umsetzung der angeführten Werte wie Respekt, Toleranz gehört insbesondere Verantwortung zu übernehmen.
So sollen unsere Kinder und Jugendliche außerhalb des Platzes in enger Zusammenarbeit mit der vor Ort ansässigen sozialen Einrichtung „Känguru“ in Form von Sozialprojekten lernen, sich persönlich einzubringen und benachteiligten, behinderten Kindern ihre Unterstützung teilwerden zu lassen.
So sucht sich jedes Team, von der U 11 bis zur U 19 ein Wirkungsfeld innerhalb dieses Projektes aus und unterstützt diese unter dem Motto „Anderen Gutes tun“. Somit wird nicht nur die schrittweise Umsetzung unseres Leitideals gewährleistet, sondern das Spektrum der „Sozialen Kompetenz“ bei unseren Spielern Stück für Stück erweitert und komplettiert.