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"Vertrauen und Visionen - Das Potenzial ist da"
19.12.08
  Der neue Trainer Wolfgang Frank beim Shakehands mit Uwe Stöver und Dr. Markus Irmscher. Foto: © renŽ schulz/rscp.de Zwei Tage nach der Beurlaubung von Christian Hock hat Fußball-Zweitligist SV Wehen Wiesbaden heute Wolfgang Frank als neuen Trainer vorgestellt. "Er entspricht unserem Anforderungsprofil zu beinahe 100 Prozent", erklärte Sportdirektor Uwe Stöver, weshalb sich die Entscheidung in Sachen Hock-Nachfolge auf Frank fokussiert hatte. "Es ist keine einfache, aber eine sehr reizvolle Aufgabe", so Frank, dessen letzte Trainerstation in der 2. Liga Kickers Offenbach war, wo er bis Oktober 2007 das Sagen auf der Trainerbank hatte.
Zudem haben Frank und Stöver eine gemeinsame Vergangenheit, denn Stöver spielte bei Mainz 05 unter Frank. Ebenso wie auch Christian Hock. „Es ist schwer, zur Tagesordnung überzugehen, denn ich weiß, wie es Christian Hock jetzt geht. Er war vier Jahre lang mein Spieler in Mainz, ein sehr wichtiger Spieler für mich, und hat beim SV Wehen Wiesbaden klasse Arbeit geleistet", sagt Frank. In den nächsten Tagen und Wochen wird er vor allem Gespräche mit der Mannschaft und den Verantwortlichen führen, um sich ein genaues Bild zu machen. Die ersten Gespräche verliefen positiv: „Ich habe großes Vertrauen gespürt und dass hier Visionen da sind. Ich freue mich darauf, etwas bewegen zu können. Es ist auf jeden Fall das Potenzial da, um den Ligaverbleib zu schaffen und etwas zu entwickeln." Am Dienstagabend war die erste Kontaktaufnahme seitens des SVWW erfolgt, „wir freuen uns, dass wir so schnell zusammengekommen sind", bekräftigte Dr. Markus Irmscher, Geschäftsführer des SVWW. Ab dem 29. Dezember werden dann auch die Spieler Bekanntschaft mit ihrem neuen Trainer machen.
Kurzportrait von Wolfgang Frank:
Geboren 1951, bestritt er insgesamt 215 Bundesliga-Spiele (89 Tore) für Stuttgart, Braunschweig, Dortmund und Nürnberg. Seine Trainerlaufbahn begann in der Schweiz, ehe er bei seiner ersten Station in Deutschland mit RW Essen 1994 bis ins Pokalfinale vordrang. Mit Mainz 05 gelang in der Saison 95/96 dank einer furiosen Rückrunde noch der Klassenverbleib, in der folgenden Saison avancierten die Nullfünfer zum Aufstiegskandidaten. Mit der Spvgg. Unterhaching traf Frank in der Saison 02/03 auf den SV Wehen - dabei tat dem späteren Meister (seinerzeit mit dem späteren Wehener Maximilian Nicu) die 0:1-Niederlage auf dem Halberg nicht weh. In Offenbach war dann wieder Abstiegskampf angesagt, dies klappte 2006 und 2007, ehe Frank im Herbst 2007 von Jörn Andersen abgelöst wurde und in der Rückrunde beim Nord-Regionalligisten Wuppertaler SV tätig war, der sich für die 3. Liga qualifizierte.
 
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