Keine Chance in Osnabrück
VfL Osnabrück vs. SV Wehen Wiesbaden 2:0 (1:0)
Im Nachholspiel in Osnabrück hatte der SVWW heute keine echte Chance. Bereits zum dritten Mal in dieser Saison beendete das Team ein Spiel nur noch zu neunt, Nico Herzig (71.) und Benjamin Hübner (88.) mussten beide mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen gehen. Da aber war das Spiel bereits gelaufen. Nach einer ersten Halbzeit, in der sich der SVWW gegen engagiert auftretende Osnabrücker keine Torchance erspielen konnte, stand es bereits 1:0 für die Gastgeber. Mit dem Anstoß kannten die Lila-Weißen nur eine Richtung und das war Gurskis Tor. Kampl setzte nach 90 Sekunden ein Solo über die linke Angriffseite an und kam aus spitzem Winkel zum Abschluss. Der Ball ging knapp neben den Kasten. Die Osnabrücker Führung kam nach einem Freistoß aus dem Halbfeld. Der Ball flog hoch und weit in den Strafraum und irgendwie drückte Jan Mauersberger die Kugel über die Linie. Das Bild, das die Zuschauer in der Osnatel-Arena sehen konnten, blieb gle
ich. Osnabrück mit viel Engagement, doch durch viele Ballverluste, Abspielfehler und kleine Fouls kam kein rechter Spielfluss auf.
Gerade als der SVWW in der zweiten Halbzeit und nach der Hereinnahme von Marco Christ und Addy Menga Druck auf den Gegner machen konnte, wurde Lettieris Elf eiskalt ausgekontert. Nach einer eigenen Ecke ging es ganz schnell. Über drei Stationen stand erst Hennings frei vor Gurski, der den Schuss noch parieren konnte. Im Nachschuss staubte Glockner ab. Damit war das Spiel gegessen, durch die Platzverweise gegen Herzig und Hübner war auch der letzte Rest Hoffnung verflogen. Osnabrück hatte dann noch einige gute Möglichkeiten das Ergebnis höher ausfallen zu lassen, einzig Michael Gurski verhinderte schlimmeres.
Gino Lettieri: „In erster Linie Gratulation an Osnabrück zum verdienten Sieg. In der ersten Halbzeit haben wir fast nichts gemacht. Wir haben nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben und können froh sein, dass es nach 45 Minuten nur 1:0 gestanden hat. Zur zweiten Halbzeit haben wir Druck gemacht, mit dem 2:0 wars dann vorbei. Wir hatten hier heute keine Chance.“
Die Aufstellung:
SVWW: Gurski - Döringer, Lanzaat (c), Herzig, Bieler – Ivana (72. Schimmel), Janjic, Hübner, Hjelm (54. Christ)– Orlando (54. Menga), Wohlfarth
VfL Osnabrück: Riemann - Riedel, Hudec, Mauersberger, Salger – Glockner (90. Latkowski), Costa, Fischer, Kampl (80. Tauer) – Kachunga (86. Pauli), Hennings
Tore: 1:0 Mauersberger (16.), 2:0 Glockner (69.)
Gelbe Karten: Herzig (30.), Kachunga (57.), Hübner (75.)
Gelb-Rot: Herzig (71.), Hübner (88.)
Schiedsrichter: Martin Petersen, Markus Sinn und Dominik Schaal
Zuschauer: 7.300