SVWW erkämpft Punkt im Hardtwaldstadion
SV Sandhausen vs. SV Wehen Wiesbaden 0:0 (0:0)

Auf tiefem Geläuf erwischte der SV Wehen Wiesbaden den besseren Start. Steffen Wohlfahrt machte im Sturmzentrum viel Betrieb und so gehörten dem SVWW auch die ersten Möglichkeiten im Spiel. Die beste in der 14. Minute. Erst setzte sich Orlando auf seiner rechten Seite durch und zog aus sechs Metern ab. SVS-Torwart Ischdonat konnte mit einem guten Reflex klären, den Abpraller setzte Steffen Wohlfahrt an die Latte. Dann fingen sich die Gastgeber, standen gewohnt sicher und eng, so dass der SVWW fast keinen Raum hatte. Dennoch kam immer wieder Gefahr auf, wenn die Mannschaft um Kapitän Marcus Mann über die Außen spielte. Letztlich gab es aber nichts Zählbares im ersten Durchgang, obwohl der SVWW die deutlich besseren Möglichkeiten hatte.
Zur zweiten Halbzeit brachte SVS-Trainer Gerd Dais den ehemaligen SVWWler Aykut Öztürk ins Spiel, der allerdings in Sven Schimmel seinen Meister fand. Den besseren Start erwischten dennoch die Gastgeber. Der SVS machte ordentlich Druck und hatte mit Blacha seine beste Chance im Spiel. Der Mittelfeldspieler hatte sich im Strafraum durchgetankt, doch dann war Michael Gurski zur Stelle und entschärfte den Schuss sicher (60.). Fast im Gegenzug hatte Steffen Wohlfahrt die Führung auf dem Kopf, doch auch der Sandhäuser Torwart war heute gut drauf und entschärfte auch diesen Ball (61.). Mit zunehmendem Regen versank auch die Spielkultur im tiefen Geläuf des Hardtwaldstadions. Ein Umstand, den auch SVS-Trainer Gerd Dais kritisierte: „Wenn man hier Fußball spielen will, muss man erst einmal um zehn Maulwurfhügel herumdribbeln.“ Dennoch hatte seine Mannschaft zum Ende der Partie die Nase vorn, vor allem weil sich der SVWW unnötige Fehlpässe und leichtsinnige Fehler erlaubte. Am Ende blieb es bei dem erkämpften Punkt und der SVWW kann zufrieden in die Länderspielpause gehen. Dann wartet viel Arbeit auf das Team.
Gino Lettieri: „In der ersten Halbzeit hätten wir in Führung gehen müssen. Aber wir haben zum zweiten Mal hintereinander zu Null gespielt. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
Die Aufstellung:
Gurski - Schimmel, Herzig, Hübner, Bieler - Mann – Orlando (61. Salem), Book (76. Sailer), Janjic, Mintzel – Wohlfahrt (67. Burkhardt)
Tore: Keine
Gelbe Karten: Mann, Rohracker, Book, Sievers, Hübner, Ulm, Bieler
Zuschauer: 1.600
Schiedsrichter: Martin Thomsen, Felix Schmitz, Sven Waschitzki
