Torloses Remis gegen Burghausen
SV Wehen Wiesbaden vs. Wacker Burghausen 0:0 (0:0)
Alles war angerichtet: Flutlicht, eine tolle Kulisse mit 5.321 Fans, darunter auch die neuen Meister der Wiesbadener Grundschule, die Geschwister Scholl Schule, die im Vorspiel Titel erringen konnten. Davon animiert legte der SVWW los wie die Feuerwehr. Das Spiel war erst wenige Sekunden alt, da hatte Janjic die erste Chance auf dem Kopf. Eine Minute später bediente Pascal Bieler den Flügelflitzer Alf Mintzel, der aber aus sechs Metern das Tor nicht traf (2.). Allerdings ließ der Schwung im Laufe der ersten Halbzeit nach. Das Spiel fand hauptsächlich zwischen den beiden Strafräumen statt, ohne dass wirklich gefährliche Szenen entstanden.
Der zweite Durchgang startete ohne personelle Änderungen, beide Trainer vertrauten weiterhin auf ihr Personal. Burghausen machte das, was sie sich vorgenommen hatten: Hinten eng stehen und keine Chancen zulassen. Der einzige Torschuss der Gäste war allerdings gefährlich, Schmid zog aus 18 Metern ab, der Ball flatterte in Richtung Toreck und Michael Gurski musste sein ganzes Können aufbieten, um die Kugel aus dem Winkel
zu fischen. Im direkten Gegenzug setzte Zlatko Janjic eine Flanke des eingewechselten Orlando an den Pfosten. Der SVWW versuchte es mit Powerplay, schaffte es aber nicht seine Bemühungen zu belohnen.
Gino Lettieri: „Wir haben sehr aggressiv angefangen und hatten direkt die besten Chancen in Führung zu gehen. Burghausen hat sehr defensiv gespielt und in der ersten Halbzeit kam dann zu wenig von uns. In der zweiten Halbzeit sind wir dann auch mit den Einwechslungen besser ins Spiel gekommen. Wir machen einfach im Moment das Ding nicht rein. Wir haben 90 Minuten gegen eine Wand gespielt, hatten sechs gute Chancen und Burghausen nur einen Torschuss.“
Die Aufstellung:
Gurski – Schimmel (71. Bouhaddouz), Herzig, Hübner, Bieler - Janjic, Mann (c), Abraham, Mintzel – Sailer (65. Orlando), Wohlfahrt (60. Christ)
Tore: Keine
Gelbe Karten: Herzig, Leberfinger, Eberlein, Mintzel
Schiedsrichter: Aren Aarnink, Stefan Brauer, Lars Becker
Zuschauer: 5.321