Wenig Licht, keine Tore, viel Einsatz
SV Wehen Wiesbaden vs. Arminia Bielefeld 0:0 (0:0)
Bei unter 50 Prozent Flutlicht zeigten beide Teams eine sehr engagierte Leistung. Vom Anpfiff weg war klar: Ein Unentschieden bringt beiden Teams nichts. Den besseren Start erwischte der SV Wehen Wiesbaden. Ivana, Benjamin Hübner, Marco Christ, Wohlfarth und Janjic hatten in den ersten 20 Minuten gute Möglichkeiten. Doch das Problem beim SVWW bleibt bestehen, sie treffen das Tor nicht. Die Arminia aus Bielefeld wehrte sich und kam nach rund 30 Minuten ebenfalls zu Möglichkeiten. Nach einer Ecke die beste Chance. Der Ball flog aus dem Strafraum, ein Bielefelder zog aus 18 Metern trocken ab und auf der Linie rettete Sven Schimmel für den schon geschlagenen Michael Gurski (32.). Kurz darauf musste die Mannschaft von Peter Vollmann den nächsten Rückschlag wegstecken. Der bis dahin starke Benjamin Hübner ging nach einem Kopfball zu Boden und zeiget sofort an: Wechseln! Er war mit dem rechten Fuß umgeknickt und humpelte gestützt von der medizinischen Abteilung in die Kabine. Eine Kernspinn soll morgen Klarheit über die Verletzung geben. Für Hübner kam Boris Kolb und übernahm den Part im defensiven Mittelfeld.
Nach der Pause marschierte der SVWW weiter in Richtung Bielefelder Tor. Teilweise kombinierte Vollma
nn’s Mannschaft schnell und ansehnlich und kam so zwangsläufig zu Chancen. Die allerbeste vergab der über die gesamten 90 Minuten sehr engagierte Marco Christ nach 67 Minuten. Steffen Wohlfarth bediente den Kapitän nach einem Konter mustergültig, Christ schlenzte den Ball am heraus eilenden Keeper Ortega vorbei an den Innenpfosten und der Ball rollte nicht über die Torlinie. Pech! Die nächste große Möglichkeit vergab Zlatko Janjic. Außenverteidiger Sven Schimmel war zum wiederholten Mal bis an die gegnerische Grundlinie gelaufen, seine perfekte Flanke köpfte Janjic direkt in die Arme von Ortega. Doch auch Michael Gurski blieb in der zweiten Halbzeit nicht beschäftigungslos. Er entschärfte einen hohen Kopfball und sicherte kurz danach gegen Burmeister die Null.
Nach dem Spiel waren sich beide Trainer einig, dass es ein gutes Drittligaspiel gewesen ist. Peter Vollmann: „Wir haben ein sehr intensives Spiel zweier brandgefährlicher Mannschaften gesehen. Im Vergleich zur letzten Partie haben wir einen erkennbaren Schritt nach vorne gemacht, was laufbereitschaft und Einsatz angeht. Am Torabschluss müssen wir weiter arbeiten. Wir können auf der Leistung aufbauen und ich glaube, wir hätten ein Tor verdient gehabt.“
Die Aufstellung
SVWW: Gurksi - Schimmel, Herzig, Döringer, Bieler – Hübner (40. Kolb), Book – Ivana (68. Salem), Christ (c), Janjic - Wohlfarth
DSC: Ortega - Schuler, Hübener, Burmeister, Schuler (c) - Schütz - Hornig (80. Appiah), Rzatkowski, Schönfeld (65. Hille), Heithölter (Rahn)– Klos
Tore: Keine
Gelbe Karten: Heithölter (33.), Klos (72.), Bieler (82.)
Schiedsrichter: Marcel Göpferich, Andreas Bischof, Tobias Fritsch
Zuschauer: 1976
