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Fußball-Herz, was willst Du mehr?

SVWW - SC Paderborn 07 4:1 (2:0)

SVWW-Jubel gegen PaderbornFußball-Herz, was willst Du mehr? Mit 4:1 (2:0) zwang der SV Wehen Wiesbaden den Spitzenreiter SC Paderborn 07 in der BRITA-Arena in die Knie und feierte dabei einen verdienten Heimsieg gegen das offensivstärkste Team der 3. Liga. Doppelpacker Steven Ruprecht (32./71. Foulelfmeter), Stephan Andrist (27.) und Manuel Schäffler (71.) schossen den Erfolg im letzten SVWW-Heimspiel 2017 heraus und festigten Tabellenplatz 3. Astrein, Männer!

Von Beginn an entwickelte sich eine umkämpfte, intensive und bissige Partie zweier Mannschaften, die beide ihr Heil in der Offensive suchten. Ein erstes Ausrufezeichen setzte Alf Mintzel mit einem Kopfball auf die Latte (2.), anschließend machte auch der SCP Druck, verpasste aber bei zwei Schussgelegenheiten (5./11.) einen wirklich gefährlichen Abschluss.

In der Folge überwog der Kampf, bis der SVWW nach einer Paderborner Ecke einen Konter aus dem Lehrbuch spielte. Andrist schickte Agyemang Diawusie über rechts herrlich auf die Reise, und der Youngster zeigte seinem Gegenspieler Felix Herzbruch, was wirklich „schnell“ bedeutet. „Agy“ schüttelte ihn im Höchsttempo ab, passte klug in die Mitte, wo der mitgelaufene Andrist den von ihm initiierten Angriff fachmännisch im SCP-Kasten versenkte: 1:0 (27.)!

Das zeigte Wirkung beim Spitzenreiter: Nach einem Schuss von Patrick Breitkreuz, der quer durch den SCP-Strafraum segelte, kam Diawusie aus wenigen Metern und spitzem Winkel zum Schuss, scheiterte aber am Paderborner Keeper Leopold Zingerle (31.).

Aus der daraus resultierenden Ecke fiel das 2:0: Ruprecht, dessen Vertrag sich mit diesem Einsatz automatisch um ein Jahr verlängerte, köpfte wuchtig ein (32.)! Was für ein Doppelpack!

Paderborn versteckte sich keinesfalls, hatte sogar mehr Ballbesitzanteile, doch die beste Offensive der 3. Liga brachte keine echte Gefahr zustande. Das gesamte SVWW-Team arbeitete in der Rückwärtsbewegung stark mit, die Defensive stand sattelfest, auf den beiden Außenbahnen machten Mintzel und Moritz Kuhn die Schotten dicht.

Auch nach dem Seitentausch lieferten sich beide Mannschaften ein hochwertiges Duell auf Augenhöhe, das den Zuschauern eine Menge Spaß bereitete – zumindest den Rot-Schwarzen…

Denn der SVWW blieb auch im zweiten Durchgang ein Beispiel für Effektivität. Immer wieder setzten die „Rehmlinge“ zu schnellen überfallartigen Angriffen an und brachten den SCP somit ständig in Bedrängnis. Zweikampfstärker und –robuster, zielstrebiger und sattelfester – das waren die Attribute, die dem SVWW den Heimsieg bescherten.

Einen langen Ball verlängerte Breitkreuz herrlich in den Lauf von Schäffler, der trotz Bedrängnis durch seinen Gegenspieler die Kugel sehenswert unter die Latte jagte: 3:0 (56.)!

Doch der Wahsinn in Wiesbaden war noch nicht vorbei – Diawusie tanzte Herzebruch mal wieder aus, der riss den SVWW-Angreifer im Strafraum um. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Ruprecht zum 4:0 (71.). Dass die trotz des deutlichen Rückstands nie aufsteckenden Paderborner noch zum 1:4-Ehrentreffer durch Christian Strohdiek kamen (80.), blieb reine Statistik.

SVWW: Kolke – Kuhn, Mockenhaupt, Ruprecht, Mintzel (87. Nothnagel) – Andrist, Mrowca, Andrich, Diawusie (76. Akoto) – Breitkreuz (79. Dams), Schäffler.

 

1 SC Paderborn 07 SC Paderborn 07 44
2 1. FC Magdeburg 1. FC Magdeburg 43
3 SV Wehen Wiesbaden SV Wehen Wiesbaden 36
4 F.C. Hansa Rostock F.C. Hansa Rostock 34
5 SC Fortuna Köln SC Fortuna Köln 33
Sa. 16.12.2017 FC Carl Zeiss Jena - SVWW
Sa. 20.01.2018 SVWW - VfL Osnabrück
Sa. 27.01.2018 SpVgg Unterhaching - SVWW
Fr. 02.02.2018 SVWW - Karlsruher SC
So. 11.02.2018 SVWW - SV Werder Bremen II
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