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U17: SVWW mit Traumstart in der Bundesliga-Relegation

SVWW - DJK SV Phönix Schifferstadt 5:1

Torjubel der SVWW-U17 gegen SchifferstadtBesser geh'ts nicht! Die U17 des SV Wehen Wiesbaden feiert im Relegations-Hinspiel gegen den DJK-SV Phönix Schifferstadt einen 5:1-Kantersieg und stößt damit die Tür zur Junioren-Bundesliga weit auf.

Vor rund 450 Zuschauern auf dem Halberg fand der SVWW anfangs nicht so gut ins Spiel, leistete sich immer wieder Unkonzentriertheiten und wirkte in den Offensivbemühungen ein wenig gehemmt. Da vor allem spielerisch im ersten Durchgang wenig klappte, mussten es eben andere Mittel richten. So geschehen in der 8. Minute, als Baldasar Nikolic mit einem simplen langen Ball Philipp Volk bediente, der zunächst am Keeper scheiterte. Den Nachschuss verwertete Noel Eichinger aber gedankenschnell und souverän zur 1:0-Führung.

Doch auch der Treffer gab dem Spiel der Rot-Schwarzen keine wirkliche Sicherheit - und so kam der leidenschaftlich kämpfende Gast aus Schifferstadt im Laufe des ersten Durchgangs zu sieben Abschlüssen, von denen einer zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich führte, als der Stürmer das Laufduell gegen Anes Hamidovic gewann und die Kugel an Keeper Brandon Dorth vorbei ins Tor schob (20.).

Erst gegen Ende der ersten Halbzeit übernahm der SVWW vermehrt das Kommando und ging prompt wieder in Front: Erneut war es ein für die U17 ungewöhnliches, weil nicht über mehrere Stationen heraus gespieltes Tor. Freistoß Jermaine Parker, Kopfball Karim Zeghli - 2:1 (32.). Und vor der Pause legten die Hausherren noch einen weiteren Treffer nach. Ben Bischof nahm sich ein Herz, ließ mit einem energischen Antritt drei Gegenspieler stehen und versenkte cool zum 3:1-Pausenstand (39.).

Nach dem Seitenwechsel war dann bei warmen Temperaturen der Kräfteverschleiß der Gäste deutlich sichtbar. Nur noch selten kamen sie überhaupt mal in die Nähe des SVWW-Tores - und wenn es mal brenzlig wurde, war Keeper Dorth zur Stelle (44./70.). Ansonsten verlagerte sich das Spiel aber auf das gegenüber liegende Tor, denn die U17 hatte die anfängliche Nervosität endlich abgelegt und zeigte nun ihren gewohnt unterhaltsamen Offensivfußball.

So ergaben sich reihenweise Chancen: Vasili Polichronakis, der zu Fall gebracht wurde (46.), bekam ebenso keinen Elfmeter zugesprochen wie später Abdul Jalloh, dessen Gegenspieler klar mit der Hand am Ball war (72.), zudem fanden Eichinger und Jalloh mit ihren Hereingaben keinen Abnehmer im Zentrum (49./57.).

Kurz darauf hatte Abwehrchef Nikolic eine gute Kopfballchance, die der Gästekeeper vereitelte und den schnellen Gegenangriff einleitete. Yusuf Ürel unterband diesen Konter mit einem taktischen Foul und sah dafür die berechtigte Gelb-Rote Karte (58.). Der Platzverweis war aber die einzige Hiobsbotschaft im zweiten Durchgang, denn der SVWW war auch in Unterzahl klar überlegen und schraubte das Ergebnis in der Schlussphase sogar noch in die Höhe.

Erst wurde Philipp Volk vom Torhüter regelwidrig zu Fall gebracht, den fälligen Strafstoß versenkte Eichinger zum 4:1 (66.). Dann war der nach seiner Einwechslung auffällige Abdul Jalloh zur Stelle, spitzelte eine Hereingabe von Polichronakis zum 5:1-Endstand über die Linie (72.) und bescherte seinem Team eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Sonntag.

"Im ersten Durchgang haben wir viel zu ängstlich agiert, haben oft quer und zurück gespielt anstatt den Weg nach vorne zu suchen. Auch die Tore, die wir erzielt haben, waren eher Zufallsprodukte. Das hat mir nicht gut gefallen", erklärte SVWW-Trainer Damir Agovic: "Nach der Pause haben es die Jungs dann viel besser gemacht, sind deutlich mutiger aufgetreten, hatten eine ganz andere Körpersprache und konnten die Führung am Ende noch ausbauen. Damit haben wir eine gute Grundlage gelegt, aber es gibt noch keinen Grund zum Jubeln, denn es wartet noch ein schweres Rückspiel auf uns. Daher werden wir in den kommenden Trainingseinheiten wieder gut arbeiten, um gut vorbereitet zu sein für die entscheidende Partie in einer Woche."

SVWW: Dorth - Karimi, Hamidovic, Nikolic, Zeghli (73. Dodik) - Volk, Bischof (56. Lüders) - Polichronakis, Ürel, Parker (56. Jalloh) - Eichinger (68. Letizia)

7 F.C. Hansa Rostock F.C. Hansa Rostock 17
8 Hallescher FC Hallescher FC 16
9 SV Wehen Wiesbaden SV Wehen Wiesbaden 16
10 1. FC Kaiserslautern 1. FC Kaiserslautern 14
11 SC Fortuna Köln SC Fortuna Köln 14
So. 21.10.2018 Karlsruher SC - SVWW
Sa. 27.10.2018 SVWW - FSV Zwickau
So. 04.11.2018 SC Fortuna Köln - SVWW
Mo. 12.11.2018 SVWW - FC Carl Zeiss Jena
So. 25.11.2018 1. FC Kaiserslautern - SVWW
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