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U19: Dämpfer zum Auftakt

1.FC Heidenheim - SVWW 4:1

Fehlstart für den SVWW in HeidenheimKeine SVWW-Zähler auf der Ostalb! Die U19 des SV Wehen Wiesbaden verliert beim 1.FC Heidenheim mit 1:4 und muss damit einen Dämpfer zum Restrunden-Auftakt der Junioren-Bundesliga hinnehmen.

In der Anfangsphase kam der SVWW auf einem Nebenplatz der Voith-Arena nicht gut ins Spiel und musste schon früh den 0:1-Rückstand hinnehmen (6.). Kurz darauf hatten die Rot-Schwarzen Glück, dass ein Heidenheimer Schuss, den Rechtsverteidiger Ronny Sarstedt noch abfälschte, nur an die Latte des SVWW-Gehäuses klatschte.

Danach erwachte die U19 aber allmählich aus dem Winterschlaf und fand über gewonnene Zweikämpfe besser in die Partie. Die erste Torannäherung hatte Neuzugang Yoel Yilma, der von rechts in die Mitte zog und es mit einem Schlenzer probierte, den der Heidenheimer Keeper entschärfte. Wenig später war es Stefan Lorenz, der nach feinem Schnittstellenpass von Jannis Schmidt frei vorm Tor auftauchte, die Kugel aber haarscharf vorbei schoss.

Besser machte es kurz darauf Lorenz' Sturmpartner Jacob Pistor, der eine Flanke von Giona Leibold per Direktabnahme ins rechte untere Eck zum 1:1 in die Maschen knallte (44.). Dem verdienten Ausgleich folgte aber mit dem Pausenpfiff zu einem psychologisch ungünstigen Zeitpunkt der erneute Rückstand, als SVWW-Keeper Arthur Lyska einen tückischen Aufsetzer bei einer Freistoßflanke passieren lassen musste (45.).
Und damit nicht genug: Denn unmittelbar nach dem Wiederanpfiff zum zweiten Durchgang erhöhten die Hausherren durch einen Slapstick-Treffer auf 3:1 (46.). Eine offenbar zu große Hypothek für die dann merklich verunsicherten Rot-Schwarzen, die nach der Pause völlig den Faden verloren und keine nennenswerten Offensivszenen mehr kreierten. Stattdessen konterte Heidenheim nach einem SVWW-Ballverlust im Zentrum und setzte mit dem 4:1 den Deckel auf die Partie (73.).

"Nach einer schwachen Anfangs-Viertelstunde haben wir es danach besser gemacht, hatten defensiv einen besseren Zugriff und konnten durch schnelle Umschaltbewegungen auch offensive Akzente setzen. Daher war der Ausgleich zu diesem Zeitpunkt auch nicht unverdient", meinte SVWW-Trainer Nils Döring: "Die Gegentreffer direkt vor und nach der Halbzeitpause waren spielentscheidend, danach waren die Jungs ein wenig verunsichert und verkrampft. Da haben wir viel zu langsam gespielt, hatten kein sauberes Passspiel und konnten uns nicht mehr entscheidend durchsetzen."

Der SVWW bleibt trotz der Niederlage mit weiterhin 18 Punkten auf dem 9. Platz, ist aber nur noch zwei Zähler vom ersten Abstiegsrang entfernt. "Es war insgesamt keine gute Leistung von uns, vor allem im zweiten Durchgang haben wir es völlig vermissen lassen, uns gegen die Niederlage zu wehren. Jetzt gilt es, die Fehler zu analysieren und die richtigen Schlüsse aus der Partie zu ziehen, nächste Woche wartet mit dem Tabellenführer Hoffenheim der nächste Brocken", blickt Döring voraus.

SVWW: Lyska - Sarstedt, Kaiser, Stojcevic, Dawit - Crljenec, Schmidt (75. Schulte-Wissermann) - Yilma (58. Ogbay), Leibold (67. Göcek) - Pistor (80. Lauer), Lorenz

7 F.C. Hansa Rostock F.C. Hansa Rostock 17
8 Hallescher FC Hallescher FC 16
9 SV Wehen Wiesbaden SV Wehen Wiesbaden 16
10 1. FC Kaiserslautern 1. FC Kaiserslautern 14
11 SC Fortuna Köln SC Fortuna Köln 14
So. 21.10.2018 Karlsruher SC - SVWW
Sa. 27.10.2018 SVWW - FSV Zwickau
So. 04.11.2018 SC Fortuna Köln - SVWW
Mo. 12.11.2018 SVWW - FC Carl Zeiss Jena
So. 25.11.2018 1. FC Kaiserslautern - SVWW
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