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Mit voller Energie zurück aus dem Winterschlaf

SVWW zum Restrundenstart am Samstag in Cottbus

Cottbus im Blick: SVWW-Trainer Rüdiger RehmMit voller Energie zurück aus der Winterpause! Endlich ist auch in der 3. Liga der Samstag wieder ein Spieltag und der SV Wehen Wiesbaden sprüht vor dem Start in die Drittliga-Restrunde voller Tatendrang. Als erster Gegner wartet an diesem Samstag, 26. Januar, um 14 Uhr im Stadion der Freundschaft der FC Energie Cottbus auf die Mannschaft von SVWW-Cheftrainer Rüdiger Rehm: „Wir sind froh, dass es wieder los geht und heiß auf Samstag, denn in Cottbus erwartet uns mit Sicherheit eine Spiel mit toller Atmosphäre.“

Trotz der relativ kurzen Winterpause fühlen sich die Rot-Schwarzen gut gerüstet für die Restrunde: „Wir hatten eine gute und intensive Trainings- und Vorbereitungsphase. Daran wollen wir mit einem positiven Start anknüpfen“, so der SVWW-Coach. Nach der Rückkehr aus dem spanischen Trainingslager in der vergangenen Woche waren die Trainingsbedingungen auf dem Halberg in den letzten Tagen durch die anhaltende Kälte allerdings eingeschränkt, sodass die Mannschaft am Donnerstag in der BRITA-Arena trainierte. „Wir sind froh über die Trainingsmöglichkeit im Stadion, allerdings liegt in der Woche vor dem Spiel das Hauptaugenmerk eher auf der Frische der Spieler“, macht sich der Wiesbadener Fußballerlehrer keine Sorgen wegen dem winterlichen Geläuf.

Der Gegner aus der Lausitz verkündete unter der Woche den Abgang von Kapitän Marc Stein. Zudem werden beim Pflichtspielstart voraussichtlich bis zu acht Spieler verletzungsbedingt pausieren müssen. Dennoch warnt Trainer Rehm vor dem Tabellenvierzehnten: „Ich bin überzeugt, dass Energie die Ausfälle auffangen kann und eine Elf auf den Rasen stellen wird, die uns Paroli bietet. Deshalb ist es ganz wichtig, dass wir auf unsere Leistung fokussiert sind und über 90 Minuten konzentriert arbeiten.“

Schließlich haben die Rot-Schwarzen noch die 0:2-Hinspielniederlage in Wiesbaden im Hinterkopf. Seitdem hat sich die Mannschaft der Lausitzer durch einige Zugänge während der Saison verändert: „Energie war in der Vorrunde vor allem durch ihren Teamspirit gefährlich. Durch die Neuzugänge wie Dimitar Rangelov haben sie zudem in der Offensive nochmals die Qualität erhöht“, weiß Ex-Profi Rehm um die Stärken beim kommenden Gegner.

Doch auch das Gesicht des SVWW-Kaders hat sich in der Winterpause gewandelt: „Bei unserer Kadergröße mussten wir nach den beiden Abgängen von René Guder und Dominik Martinovic reagieren und dementsprechend Neuzugänge verpflichten. Mit Florian Hansch und Gökhan Gül haben wir Spieler gefunden, die unser Team nochmals verstärken“, ist Rüdiger Rehm optimistisch und erklärt: „Aufgrund der Personalsituation sind die beiden Neuzugänge auch für Samstag bereits eine Alternative für den Kader.“

Denn personell stehen gegen Cottbus Kapitän Sebastian Mrowca und Mittelfeldstratege Patrick Schönfeld nicht zur Verfügung. Außerdem gibt es noch Fragezeichen hinter den Einsatzmöglichkeiten von Innenverteidiger Giuliano Modica, der sich im Moment im Lauftraining befindet sowie bei Nachwuchsspieler Giona Leibold (muskuläre Beschwerden).