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SVWW meistert teuflische Herausforderung!

SVWW - 1. FC Kaiserslautern 2:0 (2:0)

Comeback und Treffer! Patrick Schönfeld brachte den SVWW mit seinem Treffer auf die SiegerstraßeDie „Roten Teufel“ vertrieben! Durch den hochverdienten 2:0-Heimsieg gegen den 1. FC Kaiserslautern erobert der SV Wehen Wiesbaden nicht nur den dritten Tabellenplatz in der 3. Liga zurück, sondern sichert sich durch den vierten Heimsieg ohne Gegentor in Folge auch die Teilnahme am DFB-Pokal in der nächsten Saison. Durch den Erfolg gegen die Pfälzer ist der SVWW nicht mehr von den ersten vier Tabellenplätzen zu verdrängen. Den absolut verdienten Heimsieg sicherte sich der SVWW durch eine bärenstarke Leistung in der ersten Halbzeit und Treffern des überragenden Patrick Schönfeld und Ex-FCK-Spieler Nicklas Shipnoski.

Im Vergleich zur Auswärtsniederlage gegen Carl Zeiss Jena (1:3) veränderte SVWW-Cheftrainer Rüdiger Rehm seine Startelf gleich mehrfach. Für den gelbgesperrten Daniel Kofi Kyereh rückte Schönfeld in die Startelf und bildete zusammen mit Gökhan Gül und Marcel Titsch Rivero die rot-schwarze Mittelfeldzentrale,  während Manuel Schäffler in der Offensive als einzige Spitze agierte. In der Verteidigung startete Kapitän Sebstian Mrowca neben Sascha Mockenhaupt und auf links ersetzte Alf Mintzel wiederum Marc Wachs.

Unter Flutlicht suchten die Rot-Schwarzen von Beginn an direkt den Weg nach vorne und setzten die „Roten Teufel“ vor 7544 Zuschauern in der nahezu ausverkauften BRITA-Arena in der eigenen Hälfte unter Druck. Die Rot-Schwarzen waren die aktivere und spielerisch bessere Mannschaft, die sich mit ihrem schnellen Umschaltspiel nach vielen gewonnenen Zweikämpfen im Mittelfeld Vorteile verschaffte. So als Schönfeld mit einem langen Ball von rechts auf Schäffler flankte, der SVWW-Stürmer den Ball  gegen zwei FCK-Verteidiger aber nicht entscheidend auf das Tor bringen konnte (7.).

Nach einer Viertelstunde übernahm der SVWW die komplette Kontrolle über die Partie und spielte seine Überlegenheit im Mittelfeld aus. Schönfeld steckte perfekt durch auf Max Dittgen, nach dessen Querpass scheiterte Titsch Rivero aber aus 11 Metern knapp an FCK-Keeper Lennart Grill (15.).

Die Gäste blieben auch in der Folge harmlos und überließen dem SVWW das Kommando. Zudem erlaubten sich die Pfälzer im Spielaufbau und Passspiel zahlreiche Fehler, weil sich vom lauf- und kampfstarken SVWW-Mittelfeld immer unter Druck gesetzt wurden. Und die SVWW-Dominanz blieb nicht unbelohnt, denn die Rot-Schwarzen setzten zum Doppelschlag an: Lautern konnte einen Ball im Strafraum nicht entscheidend klären und Schönfeld nahm mit einem strammen Schuss von der Strafraumkante Maß zum 1:0 (19.) Keine drei Minuten später veredelte Shipnoski nach toller Vorbereitung von Schäffler und Dittgen einen Konter aus dem rechten Strafraum sicher zum 2:0 (22.).

Mit der  Führung im Rücken spielte auch in der Folge weiterhin nur ein Team - Kuhn setzte einen Freistoß von der Strafraumkante nur Millimeter über den FCK-Kasten (31.) und Dittgen scheiterte aus spitzen Winkel im Eins gegen Eins gegen Torwart Grill (35.). Schon zur Halbzeit hätte der SVWW höher führen müssen und der ehemalige Bundesligist rettete sich mit viel Dusel und einem starken Torwart mit  „nur“ zwei Gegentoren in die Kabine.

Zur zweiten Hälfte wechselte FCK-Trainer Sascha Hildmann mit Gino Fechner und Antonio Jonjic doppelt und belebte so  das Offensivspiel des vierfachen Deutschen Meisters. So ließ der FCK erstmals richtig aufhorchen, als Timmy Thiele steil auf die Reise geschickt wurde, doch mit seinem Heber an Kolke scheiterte (49.). Doch die Gastgeber, immer wieder angetrieben vom unermüdlichen Titsch Rivero und dem spielfreudigen Schönfeld beherrschte weiter das Geschehen, münzte diese Überlegenheit aber nicht mehr in Tore um. Zweimal rettet wieder Lennart Grill, erst gegen Dittgen wenige Meter vor dem Kasten und wenige Sekunden später gegen einen Schuss von Shipnoski vom Strafraum aus (61.).

In der Schlussphase verteidigten die Rot-Schwarzen hinten konsequent und suchten vorne die Entscheidung durch einen Konter über die eingewechselten Agyemang Diawusie und Niklas Schmidt. Die Gäste aus der Pfalz fanden auch in der Schlussphase kaum Lücken im SVWW-Abwehrbollwerk und so konnten die Rot-Schwarzen den Heimsieg am Ende mit angezogener Handbremse nach Hause fahren.

Der SVWW-Spieltag gegen den 1. FC Kaiserslautern wurde präsentiert vom Holiday Inn Express Wiesbaden. Mehr Informationen unter: www.ospidea.com oder https://www.svwehen-wiesbaden.de/startseite/news/willkommen-in-wiesbaden!.html

SVWW:  Kolke - Kuhn , Mockenhaupt, Mrowca, Mintzel (46. Wachs) - Shipnoski, Schönfeld (75. Schmidt), Gül, Titsch Rivero, Dittgen (70. Diawusie) - Schäffler